Umweltgefahren für Kleinkinder - krankenkassen-check / Vorgeburtliche Anmeldung / Krankenversicherung / Krankenkasse

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Umweltgefahren für Kleinkinder

Service / Links > Tipp's und Trick's > Tipps für Eltern

Die Organe von Kindern entwickeln sich noch. Deshalb sind Kinder besonders empfindlich auf Schadstoffe aus der Luft und allergieauslösende Stoffe in der Nahrung.

Krabbelkinder und Vorschulkinder werden mobil und erkunden ihre Umgebung. Damit wächst auch die Zahl der möglichen gesundheitsrelevanten Belastungen. Im Kleinkindalter wandert alles Erreichbare von der Hand direkt in den Mund, auch potentielle Schadstoffe. Mit dem Ende der Stillzeit nimmt ausserdem die Zahl körperfremder Stoffe zu, die über Lebensmittel aufgenommen werden.

Saubere Luft verringert Asthmarisiko

Saubere Luft ist für Kleinkinder enorm wichtig. Atemwegserkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheiten im Kleinkindalter. Das Kleinkind verbringt die meiste Zeit in Innenräumen. Regelmässige, ausreichende Lüftung verhindert die Anreicherung von Schadstoffen und Feuchtigkeit. Verzichten Sie in Anwesenheit von Kleinkindern unbedingt auf das Rauchen. Vermeiden Sie Renovationen in der Wohnung, wenn Sie Kleinkinder haben, denn die Ausdünstungen der verwendeten Stoffe können ihre Atemwege reizen und Asthma verursachen.

Allergiekarriere verhindern

Allergien haben allgemein zugenommen, besonders betroffen sind Kinder. Neben der genetischen Veranlagung ist offensichtlich auch der Lebensstil entscheidend, denn die Zunahme ist vor allem in hoch entwickelten Industrieländern festzustellen. Unzureichende Lüftung in Innenräumen, ein zu steriles Wohnumfeld wie auch Verkehrsbelastungen erhöhen das Allergierisiko. Wobei eine Allergiekarriere oft schon im frühen Lebensalter mit einer allergischen Reaktion auf Nahrungsmittel beginnt. Es folgen Neurodermitis und allergisches Asthma.

Um einer Nahrungsmittelallergie vorzubeugen, sollte das Kind nach Möglichkeit sechs Monate lang ausschliesslich gestillt werden und die erste Breikost erst nach sechs Monaten erhalten. Dabei ist bis zum ersten Geburtstag auf Kuhmilch, Sellerie, Weizenmehl, Eier und auch Schokolade zu verzichten. Warten Sie mit Fisch und Nüssen am besten bis zum zweiten Geburtstag. Ist Stillen nicht möglich, können Sie Ihr Kind zum Schutz vor Nahrungsmittelallergien mit einer hypoallergenen Säuglingsnahrung ernähren.

Gesunde Esskultur gegen Übergewicht

Mit zunehmendem Lebensalter steigt das Risiko an Fehlernährung. Die veränderte Esskultur der letzten Jahre mit kalorienreichen Lebensmitteln und zunehmenden Portionengrössen hinterlässt ihre Spuren. Kommt dann noch Bewegungsarmut des Kindes hinzu, häufen sich die Risiken an, übergewichtig und später fettleibig zu werden. Damit sind schwerwiegende Folgeerkrankungen, wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Erkrankungen des Bewegungsapparates, verbunden. Um die Weichen schon im Kleinkindesalter richtig zu stellen, sind eine den Bedürfnissen des Kindes angepasste Ernährung und genügend Bewegung wichtig. Hier haben Eltern und verantwortliche Betreuungspersonen eine Vorbildfunktion.

 
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü