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Umweltgefahren für Ungeborene

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Ungeborene reagieren ausserordentlich empfindlich auf Einwirkungen aus der Umwelt. Schwermetalle und Chemikalien können ihre Entwicklung beeinträchtigen.

Ungeborene reagieren in den Phasen ihrer Entstehung wegen ihres raschen Wachstums ausserordentlich empfindlich auf chemische Stoffe, Schwermetalle und andere Substanzen. Giftige Substanzen haben viele Möglichkeiten, Wachstum und Entwicklung des neuen Lebens zu stören. Während der ersten 60 Tage nach der Empfängnis kann es zu Veränderungen des Erbguts und zu Fehlbildungen kommen. Später stehen Störungen der Gehirnfunktion oder der Fortpflanzungsorgane im Vordergrund.

Entwicklungsstörungen bei Ungeborenen nehmen zu. Es gibt immer mehr Hinweise dafür, dass die rasante Zunahme von Schwermetallen wie Blei oder Quecksilber und Chemikalien wie Dioxinen, Pestiziden oder Lösungsmitteln in der Umwelt mit veränderten Erkrankungsmustern bei Kindern zusammenhängen.

Für viele Chemikalien, die vor der Geburt einwirken, sind die Auswirkungen erst viel später zu erkennen. So werden heute Aufmerksamkeitsdefizite, Hyperaktivitätsstörungen, Autismus und geistige Zurückgebliebenheit bei Kindern wesentlich häufiger diagnostiziert als früher. Es gibt Hinweise dafür, dass diese Krankheiten als Folge vorgeburtlicher Belastung des Kindes durch giftige Substanzen auftreten können. Die meisten Chemikalien werden vor ihrem Einsatz nicht genügend auf diese möglichen Auswirkungen getestet.

Störungen der Fortpflanzungsorgane und der Fruchtbarkeit
Die Trends zur Abnahme der Fruchtbarkeit sind in vielen industrialisierten Ländern stark ausgeprägt. Besonders die Abnahme der Fruchtbarkeit bei jungen Männern in Europa und die Zunahme von Brust- und Hodenkrebs lösen Besorgnis aus. Als mögliche Gründe werden die zunehmenden Fremdstoffeinwirkungen, z.B. durch hormonaktive Chemikalien, genannt.

Untersuchungen bei Wildtieren legen einen Zusammenhang zwischen Fortpflanzungsschwierigkeiten und hormonaktiven Chemikalien nahe. Ganz unterschiedliche Stoffe können hormonaktiv sein: Pestizide, Chemikalien, UV-Filter in Sonnenschutzmitteln, Parfüm in Kosmetika oder Konservierungsmittel.

Schützen Sie Ihr Kind im Mutterleib

* Gesunde Umwelt in Innenräumen: Renovieren Sie während der Schwangerschaft Ihre Wohnung nicht. Schwangere sollten nicht in frisch renovierten Räumen schlafen.
* Lüften Sie die Wohnung regelmässig, um Allergene und Schadstoffe zu reduzieren.
* Plazieren Sie grosse Möbel nicht an Aussenwänden, damit sich an diesen Stellen nicht sichtbarer Schimmel bilden kann.
* Verbrennen Sie Abfälle nicht selber. Die dabei entstehenden Dioxine sind krebserregend.

 
 
 
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