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Zahnspange

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Zähne müssen längst nicht mehr nur weiss sein. Zu einem perfekten Lächeln gehören auch perfekte Zahnreihen - suggeriert uns die Werbung und die Diagnosen sind zahlreich: Lücken und Engstand der Zähne, offener oder tiefer Biss, seitlicher, vergrösserter oder verkehrter Überbiss. Tatsache ist: Jedes zweite Kind, so schätzen Kieferorthopäden, braucht eine Zahnstellungskorrektur - da lohnt sich eine spezielle Zusatzversicherung.

Hohe Kosten - lange Behandlungszeit

Vergleichen lohnt sich - Offerten und Kosten zwischen CHF 5'000 und CHF 15'000, Behandlungszeiten von eineinhalb bis vier Jahren, das sind massive Unterschiede – es lohnt sich also durchaus bei Zahnkorrekturen eine Zweitmeinung einzuholen und um so wichtiger ist es, mit einer Zusatzversicherung für Zahnstellungsorrekturen rechtzeitig vorzusorgen. Die Behandlungen beginnen in der Regel zwischen dem 7. und dem
12. Altersjahr, wobei der Fachmann ab dem vierten Lebensjahr erkennt, ob später eine Stellungskorrektur benötigt wird.

Spange ist nicht gleich Spange

Abnehmbare Spangen haben die Aufgabe, die Kiefer zu dehnen und ihre Lage zueinander zu korrigieren. Eine gute Vorbehandlung mit abnehmbaren Geräten verkürzt die Zeit der festsitzenden Spange. Festsitzende Spangen sind dann wichtig, wenn grössere und körperliche Zahnbewegungen oder Rotationen (Drehung eines oder mehrerer Zähne) nötig sind.

- Fest sitzende Spange (aussen)
Fest montierte Zahnspange, bestehend aus Metall- oder Keramikteilen (Brackets), die auf die Zähne geklebt und mit elastischen Drahtbögen verbunden werden. Zu Brackets und Drahtbögen können auch weitere Komponenten hinzukommen (z.B. Gummizüge).

- Lingualtechnik (innen)
Hier werden Brackets und Drahtbogen nicht auf den Aussen- , sondern auf den Innenflächen der Zähne befestigt. Die Spange ist für das Gegenüber unsichtbar. Ein Nachteil: die Zunge schlägt an Plättchen und Draht an, was beim Sprechen Mühe bereitet (= lispeln).Die Lingualtechnik ist anspruchsvoller als konventionelle Verfahren und wird nur von spezialisierten Kieferorthopäden beherrscht.

- Invisalign: kaum sichtbare Spange
Besonders gefragt ist zur Zeit "Invisalign", eine Methode, die ganz ohne Plättchen und Drähte auskommt. Ein Set von 15 bis 45 transparenten Kunststoffschienen schiebt die Zähne durch sanften Druck in die gewünschte Position. Die Schiene ist bereits aus geringer Distanz kaum zu sehen. Der Nachteil: das Verfahren eignet sich nur für einfachere Korrekturen.

Richtige Mundhygiene ist wichtig

Kieferorthopädische Behandlungen beginnen in der Regel zwischen dem 7. und 12. Lebensjahr. Für die 2–4 jährige Behandlungszeit ist eine optimale Mundhygiene zwingende Voraussetzung, um zu verhindern, dass an schlecht zugänglichen Stellen Karies entsteht.

Retentionsphase

Retentionsphase nennt man die Zeit nach der eigentlichen Spangen-Behandlung. Ein abnehmbarer oder festsitzender Retainer (ein an die Innenseite der Frontzähne geklebter Draht) stabilisiert langfristig das erreichte Ergebnis. Die Erfahrung zeigt, dass ohne entsprechende Sicherungsmassnahmen ein Rückfall in die alte Position nicht unterbleibt. Die Dauer der erforderlichen Retention kann individuell sehr verschieden sein und manchmal bleibt die Rückfallneigung ein Leben lang bestehen, so dass zeitlebens Stabilisierungsapparaturen erforderlich sind.

Der Wunsch nach perfekten Zahnreihen braucht Geduld und hat seinen Preis - warten Sie nicht zu lange mit der Versicherung. In der Regel kann man eine Zahnversicherung bis zum dritten Lebensjahr abschliessen, ohne dass ein Bericht eines Zahnarztes über den Zustand der Zähne vorliegen muss.

 
 
 
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